Unsere Arbeit im Klub – #1 BHP-Vorbereitung

Was genau alles dazu gehört und hier, das hat der DTK ganz offiziell hier zusammengestellt: https://www.dtk1888.de/begleithundepruefung.html

Das wollen wir hier gar nicht alles wiederholen. Wir zeigen euch lieber, was wir daraus machen. Den Auftakt macht die Übung „Ablegen“ der BHP-1.

Ablegen – Oder: immer schön die Ruhe bewahren

Fünf Minuten am Stück weder Frauchens noch Herrchens Aufmerksamkeit bekommen und dann auch noch dabei auf einem Platz bleiben – am besten liegend und unangeleint – das ist für so manchen Hund eine Herausforderung. Oder sind es die Frauchen und Herrchen, die sich hier der ganz besonderen Herausforderung stellen müssen, dem Dackel deutlich zu machen, dass er gerade Pause hat…? Wir üben hier auf jeden Fall fleißig. Mit Hund und auch dem anderen Ende der Leine. Primär in Vorbereitung auf die Begleithundeprüfung, zu der auch der Punkt „Ablegen“ gehört. Das erfolgreiche Abschließen der Prüfung sollte jedoch nicht der einzige Grund sein. „Ruhe bewahren“ können macht es uns auch im Alltag in vielen Situationen einfacher, den Teckel gut in unser tägliches Leben einzubinden. Ganz banale Situationen können das sein: der Besuch im Café oder Restaurant, bei Freunden, wenn wir Besuch bekommen, der eher ängstlich gegenüber Hunden ist und deren Angst wir nicht mit respektlosem Anspringen unseres Teckels begegnen möchten…. Haben wir das Ablegen im Alltag nicht gut geübt, hangeln wir uns durch diese Situationen meistens dennoch irgendwie durch. Wir entschuldigen uns höflich. Wir schimpfen auf den Franzl ein, wir binden ihn an und entschuldigen uns für sein Kläffen… Was aber, wenn wir mal in eine Notsituation kommen. Wenn uns ein kleiner oder größere Unfall im Haushalt passiert. Die Tochter aus dem Hochbett fällt, weint und zappelt, wir nicht wissen, ob sie sich ernsthaft verletzt hat. Wollen wir da einen uns anspringen Franzl um uns haben, der es nicht gewohnt ist, dass wir ihn nicht in jeder Minute unsere volle Aufmerksamkeit schenken können? Natürlich wünschen wir niemandem solche oder schlimmere Situationen, aber passieren können sie. Und dann nimmt es uns einen gewaltigen Druck von den Schultern, wenn wenigstens der Franzl Ruhe bewahrt.

Und genau sowas üben wir hier: dass Franzl einfach mal Pause hat auf seinem ihm zugewiesenen Platz bis Herrchen/Frauchen ihm etwas anderes sagt:

 

Immer schön die Ruhe bewahren – das machen unsere Teckel hier schon ganz gut!